Geschichte

Die  Geburtsstunde der SWN Stadtwerke Neustadt GmbH schlug mit der Einführung der Stromversorgung für die Kommune im Jahre 1921. Erst im Laufe der Jahre erschlossen sich immer mehr Betätigungsfelder. Diese wurden unter dem Dach der Stadtwerke zusammengefasst. Zu Anfang war das Personal zahlenmäßig gering. Mit zunehmenden Aufgabenbereichen wuchs auch die Zahl der Beschäftigten. Diese waren nicht nur in verschiedenen Gebäuden, sondern auch verteilt im Stadtgebiet Neustadt untergebracht.

Im Jahre 1973 wurde das Werksgelände in der Dieselstraße von der Fränkisch/Thüringischen Ferngasgesellschaft gekauft und ab November 1974 waren alle technischen und kaufmännischen Abteilungen erstmals unter einem Dach vereint. Platzprobleme und vor allem der Zustand der Gebäude führten zu Grundlegenden Veränderungen. Der Werkstatt- und Lagerneubau sowie die technische Abteilung wurden in eigenen Gebäuden untergebracht. Mit Abschluss der Grundsanierung des kaufmännischen Verwaltungsgebäudes im Jahre 1995 war aus dem Gelände des ehemaligen Gaswerk ein modernes und attraktives Betriebsgelände geworden. Dem Anspruch unserer Kunden wurde damit nach einem zentralen Kundenzentrum Rechnung getragen.

Um das Unternehmen für zukünftige Anforderungen zu rüsten wurden ab 01.01.1997 die SWN Stadtwerke Neustadt GmbH und die Bäder der Stadt Neustadt GmbH gegründet. Beide Gesellschaften werden von der KBN Kommunalbeteilungsgesellschaft Neustadt GmbH geführt. Für Telekommunikation ist die Telenec GmbH zuständig.

Historie

1873
Entschluss des Magistrats der Stadt Neustadt eine Gasanstalt zu bauen und 40 Gasleuchten anzuschließen.

1921
Grundsatzbeschluss zur Einführung elektrischer Energie, Aufbau eines Gaskessels mit einem Volumen von 60.000 cbm

1922
Bau der 1. Trafostation „Am Angerweg“

1953
Bau des Freibades an der Damaschkestraße

1971
Inbetriebnahme der Erdgasversorgung, Brunnen Ketschenbach geht in Betrieb

1973
Kabelfernsehen geht in Neustadt „Am Moos IV“ in Betrieb

1974
Bau des Wasserhochbehälters Ketschenbach mit einem Fassungsvermögen von 300 cbm, Bau des Wasserhochbehälters Bergdorf mit einem Fassungsvermögen von 150 cbm, Übernahme der Stromversorgung Ketschenbach

1975
Wasserwerk Ketschenbach geht in Betrieb, Die „Bergdörfer“ werden an die Wasserversorgung angeschlossen

1976
Der Wasserhochbehälter am Mupperg geht mir einem Fassungsvermögen von 3.000 cbm in Betrieb

1978
Das Hallenwellenbad an der Wildenheider Straße geht in Betrieb

1979
Der Stadtteil Ebersdorf wird an die Erdgasversorgung angeschlossen, Das Fernheiznetz „Siedlung Nord“ geht in Betrieb

1986
Übernahme der Wasserversorgung „Zweckverband Spittelsteiner Gruppe“

1986
Einweihung der Druckerhöhungsanlage Boderndorf

1987
Der Brunnen „Am Brändlkein“ geht in Betrieb

1992
Abbruch des Gasbehälters

1993
Nach jahrelangem in der Energieversorgung richtungsweisendem bis vor den BGH gehenden Musterprozess übernehmen die Stadtwerke die Strombelieferung von Siemens und drei weiteren Industriebetrieben

1994
Die Arnoldhütte wird an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen

1995/1996
Das Freibad an der Damaschkestraße wird von Grund auf saniert und völlig neu gestaltet

1996
Auf dem Betriebsgelände der SWN wird die erste Erdgastankstelle in Betrieb genommen

1996
Erstausstrahlung von nectv, gegründet von den Stadtwerken und dem Arnold – Gymnasium

1997
Aus dem Eigenbetrieb Stadtwerke Neustadt wird die SWN Stadtwerke Neustadt GmbH, Übernahme der Stromversorgung der nördlichen und südlichen Stadtteile
Der Brunnen Birkig wird gebohrt

1998
Gründung der Telenec. Das Tochterunternehmen der SWN beliefert Neustadts Haushalte mit hochwertigen Bild- und Tonsignalen.

2001
Der Brunnen Meilschnitz geht in Betrieb, Ein Brand im Hallenbad führt zur totalen Zerstörung

2002
Die Erdgasversorgung in Fürth am Berg wird aufgenommen

2004
Die erste öffentliche Erdgastankstelle wird eröffnet.

2005
Übergabe des Hallenwellenbades an die Bevölkerung.

2006
Die Solaranlage im Freibad geht in Betrieb und erzeugt nahezu ausschließlich die Erwärmung des Wassers.

2006
Stromerzeugung und Belieferung der angeschlossenen Wohnhäuser mit Nahwärme ist Aufgabe des BHKW „Am Kalmusrangen“.

2008
Umgestaltung des Nichtschwimmerbeckens im Freibad