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Sauberes Trinkwasser

Die Stadtwerke Neustadt setzen neue Anforderungen zur Wasserhygiene um

Die Stadtwerke Neustadt gewährleisten die Versorgung mit Trinkwasser. Zudem sorgen sie dafür, dass diese den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Mit der Umsetzung neuer gesetzlicher Anforderungen stärken wir jetzt den Schutz der Wasserressourcen und die Hygiene im gesamten Versorgungsgebiet.

Neue Parameter, bewährte Sorgfalt

Grundlage für die Überwachung der Trinkwasserqualität ist die europäische Trinkwasserverordnung. Sie schreibt unter anderem vor, dass regelmäßig Wasserproben entnommen und sowohl chemische als auch mikrobiologische Parameter untersucht werden. „Diese Parameter sind gesetzlich definiert und werden bei uns zusätzlich in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt an regionale Besonderheiten angepasst“, erklärt Andreas Bühling, Abteilungsleiter bei den Stadtwerken Neustadt. Die Proben werden monatlich mit größter Sorgfalt und modernster Labortechnik entnommen und ausgewertet.

Kontrolle über und unter der Erde

Neben der monatlichen Trinkwasserüberwachung prüfen die Stadtwerke auch das Grundwasser regelmäßig. Einmal jährlich erfolgt dies im Rahmen der sogenannten Eigenüberwachungsverordnung. Die entnommenen Proben werden an das zuständige Wasserwirtschaftsamt übermittelt. Ziel ist es, frühzeitig Veränderungen oder mögliche Belastungen zu erkennen.

Auch die Infrastruktur der Wasserversorgung steht unter regelmäßiger Beobachtung: Monatlich kontrollieren die SWN alle Anlagen der Wasserversorgung. Hinzu kommen vierteljährliche Schutzgebietskontrollen als ein wesentlicher Bestandteil der Vorsorge. „Jeder unserer Brunnen hat ein festgelegtes Wasserschutzgebiet mit spezifischen Auflagen. Diese hängen vom jeweiligen Einzugsgebiet ab und müssen streng eingehalten werden“, betont Bühling.

Wartung mit System

Ein weiteres wichtiges Element im Hygiene- und Sicherheitskonzept der SWN ist die jährliche Reinigung der acht Hoch- und Tiefbehälter im Stadtgebiet. Sie findet traditionell im September statt. Die Behälter speichern insgesamt 4.800 Kubikmeter Trinkwasser und bilden damit einen zentralen Bestandteil der Versorgungssicherheit.

Aktuell arbeiten die Stadtwerke an der Umsetzung der neuen Trinkwassereinzugsgebietsschutzverordnung. Diese verpflichtet Wasserversorger dazu, potenzielle Gefährdungen für die Schutzgebiete frühzeitig zu identifizieren – etwa durch landwirtschaftliche Nutzung, Baumaßnahmen oder andere externe Einflüsse. Bei Bedarf sind entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

„Ziel ist es, die Wasserversorgung nicht nur heute, sondern auch in Zukunft nachhaltig zu sichern“, so Bühling. Die Stadtwerke Neustadt nehmen diesen Auftrag sehr ernst – und investieren kontinuierlich in Qualität, Sicherheit und Transparenz.